
Zitat des Tages: Gottfried Schatz
Was sich wie eine banale Selbstverständlichkeit liest, ist erst seit Alexander von Humboldt wissenschaftlicher Standard: Jede Annahme muss sich an
„Die meisten Kritiker folgen den Trends. Wenn die Röcke kurz sind und sie sehen einen langen Rock, dann ist er nicht gut.“
Die meisten Kritiker folgen den Trends. Wenn die Röcke kurz sind und sie sehen einen langen Rock, dann
Geschichtenerzähler gewinnen, so wie Bernard von Brentano, der heute 125 Jahre alt geworden wäre.
– Roger Moore · 99. Geburtstag
Begabte Männer lernen in der Ehe sehr rasch worauf es ankommt – unbegabte dagegen streiten sich weiter mit ihren Frauen.
Begabte Männer lernen in der Ehe sehr rasch worauf es ankommt – unbegabte dagegen streiten sich weiter mit
FAO – Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN
Vom täglichen Brot zum gemeinsamen Ganzen: Entdecke, wie aus Dankbarkeit Verbundenheit wächst – und wie du sie im Alltag mitgestalten kannst.
Václav Havel hätte heute seinen 90. Geburtstag gefeiert. Seine Hoffnung gab ihm Kraft, für Freiheit und Menschenwürde einzustehen. Welcher kleine Schritt könnte deiner Hoffnung heute Ausdruck geben?
Achtsamkeit leben – Frieden gestalten
Am 11. Oktober 2026 jährt sich der Geburtstag des vietnamesischen Zen-Meisters zum 100. Mal. Er verband bewusstes Atmen und tiefes Zuhören mit Mitgefühl und dem Einsatz für Frieden.
Seine Einladung bleibt aktuell: innehalten, den Augenblick wahrnehmen und einander mit offenem Herzen begegnen.
Du entscheidest, wie du auf eine Liebeserklärung oder einen Angriff reagierst!
Das Publikum gibt dir das Gefühl, ein Halbgott zu sein. Aber sobald du die Bühne verlässt: werde wieder zum Menschen.
— Jaroslav Seifert 125. Geburtstag am 23.9.2026
— Jaroslav Seifert (1901–1986), tschechischer Schriftsteller und Journalist
Vielleicht suchen wir das Paradies am falschen Ort: nicht dort, wo uns jede Anstrengung abgenommen wird, sondern dort, wo wir unser Leben selbst gestalten, etwas wagen und für andere Menschen Bedeutung haben.
Kinder brauchen Schutz und Orientierung – aber auch den Freiraum, selbst zu denken, Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen zu machen. Der Weltkindertag erinnert uns daran, ihnen genau das zuzutrauen.
Welche Fesseln wurden die angelegt und welche hast du dir selbst angelegt? Der Schlüssel zum Glück liegt in deiner Hand.
Es gibt keinen Weisen, der sich nicht für beschränkt hielte; wie es keinen Beschränkten gibt, der sich nicht für weise hielte.
Es gibt keinen Weisen, der sich nicht für beschränkt hielte; wie es keinen Beschränkten gibt, der sich nicht
Man kann einen Menschen nicht formen, ohne seine innere Welt zuerst vollkommen ernst zu nehmen.
Man kann einen Menschen nicht formen, ohne seine innere Welt zuerst vollkommen ernst zu nehmen. September 1885 in
Wir gestehen unsere kleinen Fehler nur, um glauben zu machen, wir hätten keine großen.
Wir gestehen unsere kleinen Fehler nur, um glauben zu machen, wir hätten keine großen. François de La Rochefoucauld
Wer nur im eigenen Saft schmort, verwechselt die eigene Wohnungstür mit dem Horizont und der Grenze der Welt. Mama, ich war gestern offline, das darf nie wieder geschehen. Die Realität wartet auf dich, geh vor die Tür, dann bist du dauerhaft online!
Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.
Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann. Marie von Ebner-EschenbachGeboren: 13.
Für jedes komplexe Problem gibt es eine einfache Antwort, und sie ist falsch.
Für jedes komplexe Problem gibt es eine einfache Antwort, und sie ist falsch. Henry L. MenckenGeboren: 12. September
Freiheit beginnt dort, wo wir den Mut finden, vermeintliche Zwänge zu hinterfragen.
Theodor W. Adorno (1903–1969)
Jeder denkt daran, die Welt zu verändern, aber niemand denkt daran, sich selbst zu verändern.
Jeder denkt daran, die Welt zu verändern, aber niemand denkt daran, sich selbst zu verändern. Lew TolstoiGeboren: 9.
– Mario Adorf
♚ 8. September 1930 in Zürich
✝ 8. April 2026 in Paris
– Mario Adorf
♚ 8. September 1930 in Zürich
✝ 8. April 2026 in Paris
Wenn Hysterie regiert, wird Gelassenheit zur Stärke. Warum gerade Krisen Chancen für überfällige Reformen, neue Stabilität und Akzeptanz von Veränderungen bieten.
Wahre Toleranz beginnt dort, wo man die Sichtweise des anderen gelten lässt, ohne sie teilen zu müssen.
Wahre Toleranz beginnt dort, wo man die Sichtweise des anderen gelten lässt, ohne sie teilen zu müssen. Jane
Die gefährlichste Form der Dummheit ist die scharfsinnige Einseitigkeit.
Die gefährlichste Form der Dummheit ist die scharfsinnige Einseitigkeit. Arthur KoestlerGeboren: 5. September 1905 in BudapestGestorben: 1. März
Worte können Waffen sein, aber auch Brücken zwischen unversöhnlichen Welten.
Worte können Waffen sein, aber auch Brücken zwischen unversöhnlichen Welten. Richard WrightGeboren: 4. September 1908 bei Roxie, MississippiGestorben:
Wer den Frieden will, muss ihn mit Verstand und Empathie aufbauen, nicht mit Drohungen.
Wer den Frieden will, muss ihn mit Verstand und Empathie aufbauen, nicht mit Drohungen. Urho KekkonenGeboren: 3. September
Wer nicht den Mut hat, für seine Rechte einzustehen, wird sie bald verlieren.
Wer nicht den Mut hat, für seine Rechte einzustehen, wird sie bald verlieren. Hans FalladaGeboren: 21. Juli 1893
Man lernt die Menschen erst kennen, wenn man mit ihnen uneins wird.
Man lernt die Menschen erst kennen, wenn man mit ihnen uneins wird. Edgar Rice BurroughsGeboren: 1. September 1875
Am 11. September 2001 wurden Passagierflugzeuge zu Waffen. Die Anschläge zeigten, wie gefährlich Menschen werden können, wenn Fanatismus Zweifel verdrängt und selbst das eigene Leben nur noch als Mittel für ein vermeintlich höheres Ziel gilt.
Der Wunsch, etwas zu bewirken, beginnt ganz harmlos. Doch Verführer nutzen das Bedürfnis nach Anerkennung, Gemeinschaft und Bedeutung für ihre Ziele. Selbstwirksamkeit kann zerstören oder gestalten. Entscheidend ist, wem wir folgen und wofür wir unsere Kraft einsetzen.
Ein Turm fällt, Bauklötze fliegen – und ein Kind freut sich. Es erlebt Selbstwirksamkeit: Ich kann etwas bewirken. Mein Handeln verändert die Welt.
Auch Erwachsene wollen wahrgenommen werden, dazugehören und Bedeutung besitzen. Verführer nutzen diese Bedürfnisse, indem sie Gemeinschaft, Anerkennung und einfache Antworten versprechen.
Unser Wunsch, etwas zu bewirken, kann der Zerstörung dienen – oder einer besseren Zukunft. Entscheidend ist, wofür wir ihn einsetzen.
Vor 250 Jahren erkannte der Gefängnisreformer John Howard etwas, das heute beim Klima erstaunlich aktuell ist.
Wenn du an dich selbst glaubst, gibt es keine Grenzen für das, was du erreichen kannst.
Rudi Gutendorf wurde als Botschafter des Fußballs bezeichnet und seine lange Trainerkarriere brachte ihm einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde ein. Eine Trainerlegende, die heute 100 Jahre alt geworden wäre.
Kettering erinnert uns daran: Zukunft entsteht aus dem, was wir heute denken und tun. Neugier, Lernbereitschaft und der Mut, Ideen in konkrete Schritte zu verwandeln, machen aus Veränderung echte Gestaltung.
Mit dem bevorstehenden Referendum über die Wiederaufnahme der seit über einem Jahrzehnt ruhenden EU-Beitrittsverhandlungen steht Island vor einer richtungsweisenden Weichenstellung zwischen nationaler Souveränität – insbesondere in Fischerei- und Ressourcenfragen – und einer engeren europäischen Integration in geopolitisch unsicheren Zeiten.
Ein Gedanke, der auch zum 150. Geburtstag von Heinrich Wolfgang Seidel nichts an Aktualität verloren hat – und mehr Nachahmer verdient ❣
Aufgeben ist nie eine Option, solange das Ziel vor Augen steht.
Jeder Mensch hat seinen Preis, aber nicht jeder ist käuflich.
Gute Fragen öffnen Türen, die Antworten zeigen den Weg
- Charles F. Kettering 150. Geburtstag
Alles Negative – Druck, Herausforderungen – ist für mich eine Chance, daran zu wachsen.
Franz Beckenbauer Supercup 2026: Dortmund fordert den Double-Sieger Wird Giannis Konstantelias der neue Erling Haaland? Gewinnt der FC
Der schnellste Mann der Welt läuft in einer eigenen Liga auf der Suche nach seinen persönlichen Grenzen. Seine Grenze beträgt seit 2009 über 100 m 9,58 sec. Offizieller Weltrekord.
Bill Clinton weist an seinem 88. Geburtstag auf die Grundlagen einer zivilisierten Auseinandersetzung über den richtigen Weg zum Ziel hin. Wer schreit, hat Recht? NEIN!
„Wissenschaft ist das ständige Hinterfragen des Selbstverständlichen.“
Warum fällt ein Apfel vom Baum auf die Erde? Warum fliegt er nicht davon? Weil die Erde eine Scheibe ist?
Um Alltägliches zu erklären, braucht es sehr viel mehr Engagement, Gewissenhaftigkeit und Ausdauer, als eine neue Theorie über Echsenmenschen aufzustellen.
„Allen Fortschritt verdanken wir den Unzufriedenen. Zufriedene lieben keine Veränderung.“
Unzufriedenheit hat einen schlechten Ruf – zu Unrecht. Sie kann der Anfang jeder Verbesserung sein.
Das Problem der Welt ist, dass intelligente Menschen voller Zweifel und Dumme voller Selbstvertrauen sind.
„Die Natur ist kein Ort, den man besucht. Sie ist dein Zuhause.“ Zitat des Tages von Robert Macfarlane 105. Geburtstag
Humor ist die Kunst, das Leben trotz seiner Widersprüche zu lieben.
Keine zwei Monate lagen zwischen Walter Ulbrichts berühmtem Versprechen und dem Beginn des Mauerbaus. Der 13. August 1961 zeigt, was geschieht, wenn politische Worte Vertrauen schaffen sollen, während längst eine andere Wirklichkeit vorbereitet wird. Was schützt eine Demokratie davor – und was geschieht, wenn diese Kontrolle fehlt?
– Walter Ulbricht am 15. Juni 1961
Keine zwei Monate später begann in der Nacht zum 13. August 1961 die DDR-Führung, die Grenzen zwischen Ost- und West-Berlin abzuriegeln.
Musik spricht dort weiter, wo Worte nicht mehr ausreichen.
Die Kunst des Fragens
Wer fragt, der führt! Sokrates war ein Meister des kritischen Nachfragens und der Schlagfertigkeit. Du musst es allerdings nicht so weit treiben wie Sokrates.
Wer die Geschichte nicht kennt, versteht die Gegenwart nicht.
Die Jugend von heute?
Jede Generation betrachtet die nächste mit einer Mischung aus Hoffnung und Skepsis. Dabei ist Erfahrung ein wertvolles Geschenk – aber keine Gebrauchsanweisung für das Leben anderer.
Zum Internationalen Tag der Jugend ein Gedanke über Zuhören, Vertrauen und die Freiheit, eigene Antworten zu finden.
Atombombe auf Nagasaki
Drei Tage nach Hiroshima explodierte über Nagasaki die zweite Atombombe. Gleichzeitig trat die Sowjetunion in den Krieg gegen Japan ein. Die japanische Führung blieb zunächst gespalten.
Nagasaki erinnert deshalb nicht nur an die verheerenden Folgen von Atomwaffen. Der Tag stellt auch eine zeitlose Frage: Was geschieht, wenn politische Macht nicht mehr in der Lage ist, den eigenen Kurs zu korrigieren?
Der 9. August steht nicht nur für einen der dunkelsten Tage des Jahres 1945. Genau zwanzig Jahre später begann mit der Unabhängigkeit Singapurs eine außergewöhnliche Entwicklung: Aus einem kleinen Staat mit schwierigen Voraussetzungen wurde ein international bedeutendes Wirtschafts- und Technologiezentrum.
Ein Tag kann eben mehr als eine Geschichte erzählen. Sieh' genau hin und findet das Gute.
Am 9. August 1965 wurde Singapur ein unabhängiger Staat. Aus schwierigen Ausgangsbedingungen entwickelte sich der kleine Stadtstaat innerhalb
Geld schießt keine Tore, aber es erhöht die Wahrscheinlichkeit.
Der Verstand ist wie eine Fahrkarte: Sie hat nur dann einen Sinn, wenn sie benutzt wird.
Kreativität ist der Mut, Dingen eine eigene Sprache zu geben.
In der Zukunft wird jeder für 15 Minuten weltberühmt sein.
„In der Zukunft wird jeder für 15 Minuten weltberühmt sein.“ Andy Warhols Satz wirkt heute beinahe prophetisch. Sichtbarkeit
Infantino wollte WM-Rechte verkaufen, seine persönliche Zukunft sichern und dafür jedem nationalen Verband 20 Millionen $ zahlen. Wie Sepp Blatter? Nein – viel durchsichtiger. So kauft man natürlich keine Stimmen.
Manchmal beginnt kulturelle Zukunft ganz einfach damit, dass Menschen sich zusammensetzen und einander zuhören. In Wales ist daraus eine 850-jährige Tradition entstanden: das Eisteddfod, ein Fest der Sprache, Musik und Dichtung.
Seit mehr als sechs Jahrzehnten steht die Hamburger Sängerin für Rock, Blues, Soul, Gospel und Jazz mit unverwechselbarer Stimme. Meine "Liebe“ als ich sie zum ersten Mal mit „Atlantis Live“ in der Fabrik sah.
Auch mit 80 denkt Inga Rumpf nicht an einen leisen Abschied. Im September feiert sie mit Freunden und besonderen Gästen ihren 80. Geburtstag in der ausverkauften Elbphilharmonie.
I Have a Dream
Am 28. August 1963 sprach Martin Luther King vor 250.000 Menschen in Washington. Er erinnerte Amerika an sein Versprechen von Freiheit und Gleichheit – und gab einer Bürgerrechtsbewegung Worte, die weit über diesen Tag hinauswirkten.
Sein Traum war keine unverbindliche Hoffnung, sondern ein Auftrag: Menschen sollten nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilt werden. Vieles hat sich seitdem verändert. Doch Rassismus, Ausgrenzung und soziale Ungleichheit zeigen, dass dieser Traum noch immer nicht vollständig Wirklichkeit geworden ist.
„Das Leben muss wie ein kostbarer Wein mit gehörigen Unterbrechungen Schluck für Schluck genossen werden.“
Ludwig Feuerbach erinnert uns daran, dass Lebensfreude nicht im pausenlosen Konsum entsteht. Genuss braucht Aufmerksamkeit, Maß und Unterbrechungen – Augenblicke, in denen wir wirklich anwesend sind.
Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, derart, dass letzterer den ersteren bestimmt und daher eine Metakommunikation ist.
Paul Watzlawick wäre heute 105 Jahre alt geworden. Kaum ein anderer Denker hat unser Verständnis menschlicher Kommunikation so
Der 22. Juli schreibt sich als Bruch: **22/7**. Das Ergebnis, 3,142857…, liegt erstaunlich nah an der Kreiszahl **π = 3,141592…**. Schon Archimedes zeigte, dass π kleiner als 22/7 und größer als 223/71 ist.
Die kleine Abweichung erinnert daran: Nicht jede gute Lösung muss vollkommen sein. Manchmal bringt uns eine kluge Annäherung weiter als der endlose Versuch, das Unerreichbare exakt zu machen.
**Gedanke des Tages:** Präzision ist wichtig. Klugheit erkennt, wann Präzision genügt.
Peter Ustinov konnte als Kaiser Nero die Bühne beherrschen und als Erzähler sein Publikum mit wenigen Worten verzaubern. Hinter seinem Humor stand ein Weltbürger, der Vorurteile bekämpfte und sich als UNICEF-Botschafter für Kinder einsetzte.
Winston Churchill wusste, dass Worte in einer Krise nicht nur informieren, sondern Mut, Haltung und Widerstandskraft schaffen können. Der neue GSW-Charakterkopf zeigt den großen Redner und Verteidiger der parlamentarischen Demokratie ebenso wie den widersprüchlichen Machtpolitiker des britischen Empire.
Flamenco schlägt Tango: Spanien besiegt Argentinien nach Verlängerung und ist zum zweiten Mal Weltmeister. Das Ergebnis wirkt knapp – doch 20:2 Abschlüsse und 12:0 Schüsse aufs Tor erzählen von einer spanischen Mannschaft, die Rhythmus, Raum und Spiel beherrschte.
27 Jahre Gefangenschaft konnten Nelson Mandela nicht brechen – und sie machten ihn auch nicht zum Gefangenen von Hass und Rache. Sein Lebensweg zeigt, welche Kraft in Haltung, Dialog und Versöhnung liegen kann, wenn ein Mensch die Freiheit gewinnt, ohne die Menschlichkeit gegenüber seinen Gegnern zu verlieren.
Fußballweltmeisterschaft Männer 2026
Das hatte sich sowohl Didier Deschamps als auch Frankreich anders vorgestellt, aber auch Thomas Tuchel und England hätten gerne weniger Aufregung gehabt.
Ob Hieroglyphen, Morsezeichen, Blindenschrift oder Emojis – jede Bildsprache will gelernt sein, bevor aus Zeichen wirkliche Verständigung wird.
Nach den gewichtigen Gedanken zum 4. und 14. Juli darf es heute etwas leichter werden. Sehr viel leichter allerdings nicht – schließlich geht es um eine Entscheidung, an der Freundschaften zerbrechen können:
Der Sturm auf die Bastille entfachte die Hoffnung auf Freiheit und Gleichheit, doch schon bald schlug die Revolution in Terror und Verfolgung um. Am Ende siegte mit Napoleon der Ruf nach Ordnung – und damit die Erkenntnis, dass Sicherheit und die Befriedigung der Grundbedürfnisse für viele Menschen wichtiger werden als politische Freiheit.
Wir gedenken der mehr als 8.000 bosniakischen Männer und Jungen, die 1995 in und um Srebrenica ermordet wurden. Ihre Erinnerung mahnt uns, Menschenverachtung, Entrechtung und Gleichgültigkeit zu erkennen, bevor aus Worten und Wegsehen tödliche Gewalt wird.
Heute feiert Palau seinen Verfassungstag — und damit eine außergewöhnliche Entscheidung: Der kleine Inselstaat schrieb den Schutz vor nuklearen, chemischen und biologischen Waffen in seine Verfassung. Zwischen Traumstrand und Weltpolitik zeigt Palau, dass auch kleine Völker Großes sagen können: Unsere Heimat ist kein Ort für die Angst der Großmächte.
Am 8. Juli 1497 verließen vier Schiffe unter dem Kommando von Vasco da Gama den Hafen von Lissabon. Das Ziel: Indien. Die Route: völlig unbekannt, aber mit eisernem Willen segelte die Flotte um das Kap der Guten Hoffnung ans Ziel. Ein Revolution für den Welthandel.
Vasco da Gamas Expedition erinnert uns an eine grundlegende Wahrheit: Große Erfolge erfordern den Mut, das Vertraute hinter sich zu lassen und das Risiko des Ungewissen zu akzeptieren. Neue Entdeckungen werden selten im heimischen Hafen gemacht.
Wenn wir heute auf den afrikanischen Kontinent blicken, erreichen uns in den europäischen Medien oft vor allem Nachrichten von Krisen, Konflikten und politischer Instabilität. Umso wichtiger ist es, auch auf die Beispiele zu schauen, die Mut machen. Eines davon feiert Sambia mit seinem Unity Day, dem Tag der Einheit.
Die Quittung für den Regelbruch
Wenn Regeln im Weg stehen, werden sie passend gemacht — so wirkt Donald Trumps Verständnis von Ordnung. Vor dem WM-Achtelfinale USA gegen Belgien bekam dieser Reflex eine Fußballbühne: Nach einer Roten Karte gegen Folarin Balogun wurde dessen automatische Sperre nach Trumps Intervention bei FIFA-Präsident Gianni Infantino ausgesetzt.
Belgien sollte das neue Iran werden — nicht im Ernstfall der Weltpolitik, sondern als zugespitztes Bild!
Angst macht Menschen klein, Hilflosigkeit macht sie stumm. Franz Kafka hat gezeigt, wie schnell ein Mensch sich verwandelt, wenn er vor Türen steht, die sich nicht öffnen, und vor Mächten, die keine Antwort geben.
Wer verstehen will, warum Machtlosigkeit und die Angst, Opfer zu werden, zu den größten Feinden der Demokratie gehören, sollte Kafka lesen — zum Einstieg: „Die Verwandlung“
Heute gedenkt Venezuela nicht nur seiner Unabhängigkeit, sondern auch der großen Opferzahl des jüngsten Erdbebens, das mitten in der Regierungskrise das Land erschüttert hat. Wird Donald Trump angesichts der Katastrophe in Venezuela anders mit den sozial Schwachen umgehen als in den USA? Er findet Empathie woke und überflüssig, welches Geschäftsmodell könnte entstehen?
Am 4. Juli 1776 erklärten die dreizehn britischen Kolonien in Nordamerika ihre Unabhängigkeit. Aus einem politischen Aufstand wurde ein weltgeschichtliches Experiment: Eine Nation sollte nicht durch Krone, Abstammung oder göttliches Recht begründet werden, sondern durch den Gedanken, dass Menschen unveräußerliche Rechte besitzen.
Zum 225. Geburtstag von Frédéric Bastiat:
Er erklärte wirtschaftliche Zusammenhänge mit Humor, Logik, scharfer Zunge und spitzer Feder. Gute Politik darf nicht nur auf kurzfristige Erfolge hoffen, sondern muss die langfristigen Folgen und Kosten beachten.
Offiziell von den UN ausgerufen, erinnert das Datum an das Tunguska-Ereignis vom 30. Juni 1908 in Sibirien – den größten bekannten Einschlag eines Asteroiden oder Kometen in der jüngeren Geschichte. Nutzen für dich: Metaphorisch brillant nutzbar. „Wenn Argumente …
Offiziell von den UN ausgerufen, erinnert das Datum an das Tunguska-Ereignis vom 30. Juni 1908 in Sibirien –
15 Jahre nach dem Beginn der Berliner Luftbrücke kam der US-Präsident in die Stadt und hielt 1963 eine weltverändernde Rede. Der US-Präsident John F. Kennedy hielt vor dem Rathaus Schöneberg seine berühmte Berlin-Rede. Der Satz „Ich bin ein Berliner“ wurde zum Symbol der Solidarität mit West-Berlin im Kalten Krieg.
Am 26. Juni 1948 begann die Berliner Luftbrücke als Reaktion der Westalliierten auf die sowjetische Blockade der Land- und Wasserwege nach West-Berlin. Sie wurde zu einem Symbol der Nachkriegsgeschichte und des Kalten Krieges.
Der 24. Juni ist im Festkalender ein besonderes Datum: Johannistag. Die Kirche feiert an diesem Tag die Geburt Johannes des Täufers. Das ist ungewöhnlich, denn fast alle Heiligen werden an ihrem Todestag geehrt – ihrem „himmlischen Geburtstag“. Johannes gehört neben Maria und Jesus selbst zu den wenigen Ausnahmen, bei denen die leibliche Geburt im Mittelpunkt steht.
Wörtlich heißt es: Pflücke den Tag! Horaz mahnte uns, die Gelegenheiten des Augenblicks reif zu pflücken.
Für dich bedeutet das:
Plane gut und trainiere fleißig!
Kämpfe entschlossen, gib nicht leichtfertig auf.
Erhole dich tief und genieße die Pause.
Lebe für und in jedem Moment, schiebe Wichtiges – und das kann auch eine Pause sein – nur selten aus Pflichtgefühl, Hedonismus oder Eskapismus auf.
Lebe für deine Werte und Ziele !
„Wohin gehst du, Mensch?“
„Meinem Ende entgegen!“
„Warum hast du es dann so eilig?“
„Das eben geschieht den Menschen, die in einem Irrgarten hastig werden: Eile und Hektik führen immer tiefer in die Irre.“
– Seneca
„Der Gelassene nutzt seine Chance besser als der Getriebene.“
„Operative Hektik ersetzt geistige Windstille.“

Was sich wie eine banale Selbstverständlichkeit liest, ist erst seit Alexander von Humboldt wissenschaftlicher Standard: Jede Annahme muss sich an

Zitat des Tages von Usain Bolt über persönliche Grenzen, Entwicklung und den Blick auf die eigene Leistung.

An die eigenen Möglichkeiten zu glauben, verändert den Umgang mit Herausforderungen. Marva Collins erinnert daran, dass Entwicklung oft mit Zutrauen